PMCA Impuls-Report / 16.11.2015 / Content is King

PMCA Impuls-Report / 16.11.2015 / Content is King

Der siebente und letzte PMCA-Impuls des Jahres 2015 widmete sich dem Thema Content is King und griff demnach die Verwendung relevanter Inhalte in der Kommunikation im Gesundheitswesen auf. Im ‚SAAL’ der Labstelle wurde über Marketingspendings und deren zunehmende Verlagerung von der klassischen Werbung hin zu Informationsprojekten mit Content als Schlüsselelement sowie die daraus entstehenden Folgen diskutiert.

Wien, 17. November 2015 – Besonders in der Pharmaindustrie ist diese Verlagerung hin zu Informationsprojekten unterschiedlicher Art deutlich zu sehen. Content ist dabei jene Größe, bei der sich die „Spreu vom Weizen“ trennt. Newsletter, Magazine, Patienteninformation, Blogs, Web, Social Media oder Fortbildung leben von der Qualität der zu vermittelten Inhalte. Hier geht es nicht darum, schneller als der Mitbewerb zu arbeiten, sondern besser. Wie man guten Content generiert, woran man diesen erkennt, welchen Stellenwert er für die Produktmarken hat und was dieser letztlich kosten darf, erläuterte Dr. Ing. Christian Fill, stellvertretender Vorsitzender des Content Marketing Forum in Deutschland und Geschäftsführer der Content Marketing Agentur Profilwerkstatt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Erich Bergmann, Geschäftsführer Denken hilft! Agentur für durchdachte Kommunikation und Vorstandsmitglied des PMCA, der gleich zu Beginn auf die Bedeutung des richtigen Contents einging: „Wer den richtigen Inhalt hat und diesen beherrscht, hat einen klaren Vorteil gegenüber seinen Marktbegleitern und gibt damit den Ton an. Warum sich diese Inhaltskompetenz zunehmend von klassischen Medien bzw. Formaten verlagert, liegt auf der Hand: Journalisten, die früher bei Tageszeitungen oder im Bereich TV/Hörfunk gearbeitet haben, engagieren sich zunehmend in neuen Agenturgebilden, wo immer mehr Disziplinen zueinander finden. Demnach sind auch redaktionelle Inhalte zunehmend auf Agenturseite angesiedelt. Das hat Auswirkungen auf die Markenkompetenz“, so Bergmann.

King Content und Prince Content Marketing – Branchen zwischen Hype und Chance

Unter diesem T itel griff im Anschluss Dr. Ing. Christian Fill die Materie en Detail auf. Dabei erläuterte der Geschäftsführer der auf Content Marketing und Corporate Publishing spezialisierten Agentur Profilwerkstatt aus München bzw. Darmstadt, warum es entscheidend ist, mit seinen Inhalten eine Reaktion bei der Zielgruppe auszulösen: „Content ist mitunter deshalb so entscheidend, weil eine Marke nichts ohne Inhalte ist, wir demnach – mitbedingt durch neue Medien – in der Ära der Inhalte leben, paid-, owned- und earned-media zunehmend zusammenwachsen, darüber hinaus Kreativität und Technologie heute Hand in Hand gehen und ohne klarer Strategie Erfolg kaum möglich ist. Dass Inhalt tatsächlich wirkt, darüber sind wir uns mittlerweile alle einig. Vorreiter im Bereich Content Marketing ist übrigens Großbritannien, gefolgt von Polen und der D-A-CH-Region. Entscheidende Qualitätskriterien sind dabei u.a. Wahrheit bzw. Transparenz, Nützlichkeit und Verständlichkeit. Viele behaupten, Content Marketing sei Storytelling oder Native Advertising oder einfach nur digitales Marketing mit längeren Texten und V ideos. Das stimmt alles ein bisschen und doch gar nicht. Content Marketing ist eine Disziplin, in der relevante, redaktionelle Inhalte auf allen verwendeten Kanälen eine messbare Wirkung entfalten. Diese Inhalte können geschrieben, gezeichnet, vertont, verfilmt oder animiert sein. Wichtig ist, dass der Sender eine Reaktion in der Zielgruppe auslösen möchte, zum Beispiel einen Kaufimpuls oder eine Veränderung der Imagewerte. Das ist deutlich mehr als Relevanz – das ist Resonanz.“ Letztlich hat Content Marketing ja das Ziel, mit seinen Inhalten die Zielgruppe anzusprechen, um diese vom eigenen Leistungsangebot zu überzeugen und die Zielgruppe als Kunden zu gewinnen bzw. zu halten. „Vor diesem Hintergrund ist Content Marketing kein Buzzword. Es wird seit rund 15 Jahren im englischsprachigen Raum als synonym zu Corporate Media oder Custom Publishing verwendet. Doch jetzt trifft es den Nerv der Zeit. Es ist eine Zeit, in der klassische Werbekonzepte an manchen Stellen in der Wertschöpfungskette versagen und Inhalte – im Sinne von Geschichten – das Mittel der Wahl sind, um User und Leser langfristig an eine Marke zu binden“, schloss Fill ab.

PMCA Programm 2016

Auch im kommenden Jahr wird es ein umfassendes PMCA-Programm geben: Neben sieben Impulsen, der nächste am 18. Jänner 2016, wird es wieder ein ´Best of´, ein ´PMCA & Friends´ sowie einen PMCA-Tag geben. Zudem hat sich der Pharma Marketing Club Austria auf eine Kooperation mit dem deutschen Magazin HealthcareMarketing – einem Magazin, das sich u.a. mit Content Marketing beschäftigt – geeinigt und wird ab Jahresbeginn relevante Auszüge des Magazins über einen monatlichen Newsletter nach Österreich bringen.

Bildbeschreibung

v.l.: Erich Bergmann, Geschäftsführer Denken hilft! Agentur für durchdachte Kommunikation und Vorstandsmitglied des PMCA, Dr. Ing. Christian Fill, stellvertretender Vorsitzender des Content Marketing Forum in Deutschland und Geschäftsführer der Content Marketing Agentur Profilwerkstatt © PMCA / Katharina Schiffl

ÜBER DEN PMCA

Seit seiner Gründung stellt der Pharma Marketing Club Austria (PMCA) eine Plattform mit dem Schwerpunkt “Marketing im Gesundheitswesen” für Agenturen, Pharmafirmen, Verlage, Dienstleister und andere medizin-orientierte Unternehmen dar. Der PMCA bezeichnet sich selbst als „Netzwerk des Wissens“ und hat sich zum Ziel gesetzt, Entwicklungen und Trends für den Gesundheitsmarkt aufzuspüren und Impulse zu setzen, aber vor allem die einzelnen Marktteilnehmer miteinander zu vernetzen. 2015 feiert der Pharma Marketing Club Austria sein 20-jähriges Bestehen.

Rückfragehinweis

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Welldone Werbung und PR GmbH
Maximilian Kunz, MAS, MBA | Public Relations
Lazarettgasse 19/OG 4, 1090 Wien, Tel.: 01/402 13 41-37
e-Mail: presse@pmca.at

Die in diesem Pressetext verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen.